ABEL-Pumpen haben sich bei unterschiedlichen Förderaufgaben in Kohlekraftwerken auf der ganzen Welt  als besonders leistungsfähig erwiesen. Ein Beispiel ist die Filterpressenbeschickung von Schlämmen aus der REA (Rauchgasentschwefelung). Hier gilt die ABEL-Membranpumpe vom Typ CM und HM inzwischen als Referenz für hohe Effizienz und lange Standzeiten verschleißkritischer Pumpenbauteile wie Membranen und Ventile.
 
Eine ABEL Kolbenmembranpumpe wird auch dort bevorzugt eingesetzt, wo mit Wasser vermischte Flugasche über große Distanzen hinweg gefördert werden muss. Im Gegensatz zu Kreiselpumpen kann nicht nur ein deutlich höherer Feststoffgehalt gepumpt werden, auch der Wirkungsgrad der Pumpe ist höher und somit der Verbrauch an elektrischer Energie erheblich geringer. Sogar grobkörnige Bodenasche kann zu einem definierten Anteil mitgefördert werden. Um die dabei drohende Sedimentation der Bodenasche in den Pumpen- und Ventilgehäusen zu vermeiden, können die Pumpen in diesem Fall mit Umkehrventilen ausgestattet werden, wodurch die Durchströmung der Pumpe in Richtung der Sinkgeschwindigkeit der Partikel erfolgt. Siehe Abbildung rechte Seite.
 
Dort, wo entwässerte Klärschlämme auf die Kohlemühlen aufgebracht und mit verbrannt werden sollen, ist eine Feststoffpumpe der ABEL-Baureihe SH hervorragend geeignet.
 
ANWENDUNG IN KERNKRAFTWERKEN. Im nicht-nuklearen Bereich bei der Förderung von Schlämmen und Kalkmilch haben sich unsere verschiedenen Membranpumpen ebenfalls bewährt. Für genauere Informationen zu dieser Anwendung kontaktieren Sie bitte einen unserer Beratungsingenieure.

ABEL HM Membranpumpen fördern Flugasche mit TS-Gehalten
deutlich über 60 %.